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Energiesparen leicht gemacht Hilfreiche Tipps für eine günstige Heizsaison
Unschlagbar und stabil:
Holzpellets über 43% günstiger als Öl
Auch 2012 wirken sich die labilen internationalen Energiemärkte nicht auf den Preis für Holzpellets in Deutschland aus. Im Gegensatz zu den aktuell steigenden fossilen Energiepreisen hält sich der Pelletspreis im Winter 2011/2012 auf einem stabil niedrigen Niveau. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets kostet im Januar 2012 4,88 Cent, die Kilowattstunde aus Heizöl kostet 8,55 Cent. Heizen mit Pellets bleibt somit auch im neuen Jahr mehr als 40 Prozent günstiger als mit Heizöl.
239 EUR je Tonne beträgt der Preisindex des Deutschen Energieholz-und Pellet-Verbands (DEPV) im Januar 2012. Gegenüber dem Vormonat bedeutet das einen saisonal bedingten, leichten Anstieg von 1,2 Prozent – gegenüber mehr als 6 Prozent Preissteigerung bei Heizöl im Vergleich zum Dezember 2011.
Dabei sind Holzpellets schon seit Jahren deutlich günstiger als fossile Energieträger. Da es durchgängig ein hohes Holzangebot für die Pelletsproduktion gibt, sind die Preise für Holzpellets im Winter 2011/2012 nicht wesentlich teurer als im Sommer. Daher können Heizungsbetreiber auch in der kalten Jahreszeit ruhigen Gewissens Holzpellets bestellen, so der aktuelle Verbraucherhinweis des DEPV. "Mit moderaten Preisen und einem großen Vorrat bietet der Pelletshandel dem Heizungsbetreiber momentan gute Konditionen zur Auffüllung des Lagers", erklärte Martin Bentele, geschäftsführender DEPV-Vorsitzender.
Holzpresslinge werden mittlerweile in ganz Deutschland hergestellt und überwiegend regional vertrieben. Auch das Netz von zertifizierten Händlern, die hochwertige ENplus-Pellets verkaufen, wird immer dichter. Auch im neuen Jahr bleiben Holzpellets eine preisgünstige und hochwertige Alternative für Hausbesitzer, die umweltfreundlich heizen möchten.
Die Heizung macht bis zu 75 Prozent des Energieverbrauchs im privaten Haushalt aus und ist damit der größte Kostenfaktor im Haus. Mit ein paar einfachen Tipps können Sie sparen, ohne auf Ihren Wohnkomfort verzichten zu müssen.
1. Die richtige Raumtemperatur wählen
Wussten Sie, dass bereits 1 °C mehr an Raumtemperatur den Energieverbrauch um ca. 6 Prozent erhöht?
Die optimale Temperatur im Wohnbereich liegt dabei bei 20 °C, im Schlafzimmer genügen sogar 16 °C. Es ist dabei völlig unnötig, während der Nachtruhe das gesamte Gebäude weiterhin auf
Temperatur zu halten. Empfehlenswert ist, wenn man zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr die Raumtemperatur um ca. 3 °C absenkt. Das spart nicht nur Heizkosten, sondern sorgt auch für einen
gesunden Schlaf.
Wenn Sie regelmäßg außer Haus sind, sollten Sie die Betriebszeiten der Heizung an Ihren Tagesablauf anpassen und die Temperatur auch tagsüber absenken.
2. Effizient lüften
Auch heute leider oftmals noch zu sehen: Fenster, die im Winter stundenlang gekippt sind. Die Folge sind unnötige Wärmeverluste durch ein ständig offenes Fenster. Richtig wäre, das Fenster zwei bis vier Mal täglich kurzzeitig ganz zu öffnen. Je wärmer es draußen ist, desto länger ist zu lüften. Faustregel: Liegen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, genügen drei bis fünf Minuten, sonst zehn bis 15 Minuten.
3. Wärme im Raum halten
Besonders in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, Roll- oder Fensterläden rechtzeitig vor Einbruch von Kälte und Dunkelheit zu schließen. Auch Vorhänge, die das Fenster
verdecken, halten Kälte sowie Zugluft ab und verhindern ein schnelles Entweichen der Wärme.
Was Sie allerdings beachten sollten: Hängen Sie keine langen und schweren Vorhänge vor Ihre Heizkörper, denn das verursacht einen Wärmestau und beeinträchtigt eine richtige Zirkulation. Bei
älteren Fenstern werden die Kunststoffdichtungen oft porös und damit undicht. Sorgen Sie deshalb frühzeitig für Ersatz und lassen Sie Ihr Haus mit einer geeigneten
Isolierschicht dämmen!
4. Heizkörper warten
Falls Ihre Heizkörper fiepen oder gluckern, schafft ein Entlüften Abhilfe. Lassen Sie mit einem Entlüfterschlüssel so lange Luft entweichen, bis das Ventil zu tropfen beginnt. Bleiben sie trotz aufgedrehtem Ventil und Entlüftung kühl, lohnt sich ein hydraulischer Abgleich vom Fachmann. Dies sorgt dafür, dass jeder Heizkörper die richtige Menge an warmen Wasser erhält. So können Sie bis zu zehn Prozent Energie sparen und unser Ensatz macht sich schnell wieder bezahlt.
5. Heizanlage prüfen und eventuell erneuern
Falsch eingestellte Brenner oder Verunreinigungen durch Ruß verursachen unnötig hohe Heizrechnungen. Es sollte also regelmäßig eine Wartung durchgeführt werden. Ist die Heizung bereits über 15 Jahre alt, so sollte die Anlage schnellstmöglich ausgetauscht werden. Moderne Pelletsheizsysteme wie die von ÖkoFEN erzielen Wirkungsgrade von über 94 Prozent. Der Preis für Pellets liegt dabei seit Jahren deutlich unter dem für Öl oder Gas - aktuell senken Sie mit einer Pelletsheizung die Heizkosten um etwa 45 Prozent, Tendenz steigend! In Kombination mit einer Solaranlage können Sie noch zusätzlich sparen, denn die Sonne schickt Ihnen keine Rechnung.
6. Auf versteckte Kosten achten
Die Nebenkosten machen meist zehn bis 20 Prozent der Heizkosten aus - und werden oft anstandslos hingenommen. Dabei fallen für Ablesen, Wartung und Betriebsstrom der Heizung oft zu hohe Kosten an. Ein genauer Blick auf die Nebenkostenabrechnung kann sich also lohnen! Beim Überprüfen hilft Ihnen ein Heizgutachten von www.heizspiegel.de, das es derzeit kostenlos gibt.
Quellen: Haustechnikdialog, Energiespar-Cup, Ökofen

